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Sabine Peinelt-Schmidt

 "Wir leben im Schatten einer Vergangenheit, die in vielfältiger Form in die Gegenwart hineinwirkt." (Aleida Assmann, 2006)

"Keramische Gefässe sind keine Harlekine und auch keine optischen Schaukel-Stühle" (Ernst Zimmermann, 1901)


Sabine Peinelt-Schmidt studierte im Anschluss an eine Ausbildung und Berufstätigkeit im kaufmännischen Bereich Kunstgeschichte und Geschichte in Dresden und Wien. In ihrer Bachelorarbeit untersuchte sie die Rolle des „Kunst- und Lehrbüchleins“ von Hans Sebald Beham an der Grenze von Kunsttheorie und Werkstattpraxis im 16. Jahrhundert. Mit der Masterarbeit wurde die Zeichnungssammlung des Leipziger Kunsthändlers Carl Christian Heinrich Rost rekonstruiert und kontextualisiert. Die wichtigsten Ergebnisse beider Qualifikationsarbeiten wurden publiziert. Die Promotion zum Prozess der kunsthistorischen Kanonbildung am Beispiel der Landschaftsmalerei im 18. Jahrhundert wurde – wie zuvor schon das Masterstudium – von der Studienstiftung des deutschen Volkes großzügig gefördert. Seit 2010 publiziert sie auf dem Gebiet der Druckgrafik des 16. bis 18. Jahrhunderts, zum Sammeln und zum Kunstbetrieb des 18. Jahrhunderts. 2011 erschien ein Aufsatz zu den Bezügen von Sandsteinskulptur und Porzellanplastik im Werk Johann Joachim Kaendlers. Sie konzipierte und ko-organisierte 2017 die international besetzte, kooperative Tagung des Kupferstich-Kabinetts der SKD und des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden „Beyond Reproductive Printmaking. Prints and the Canon of European Painting“. Tagungsteilnahmen im In- und Ausland, Museumspraktika, u. a. am Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien.

Eine Publikationsliste ist über: http://skd.academia.edu/SabinePeineltSchmidt abrufbar.

 

 

Projekte

Im Wettstreit mit dem Kaiser von China – Digitalisierung und Erschließung der Meissener Porzellansammlung Augusts des Starken und Augusts III.