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Noura Dirani

M.A. / Globale Kunstgeschichte
Referentin für transkulturelle Methodik / Kreativleitung Japanisches Palais

Tel.: +49 (0)351 4914-7757
E-Mail: noura.dirani@skd.museum

Noura Dirani studierte Europäische Kunstgeschichte an den Universitäten in Heidelberg und Palermo. 2010 schloss sie ihr Studium mit der Magisterarbeit zur spätmittelalterlichen Stiftertätigkeit in Flandern und Italien ab. Von 2010 bis 2015 arbeitete sie am Lehrstuhl für Globale Kunstgeschichte (Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“) als wissenschaftliche Mitarbeiterin an dem Forschungsprojekt „Images of Disasters“ und der Ausstellung „Mensch. Natur. Katastrophe. Von Atlantis bis heute“ (Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim). Von 2015 bis 2017 war sie an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen tätig, wo sie ihr wissenschaftliches Volontariat abschloss. Zudem co-kuratierte sie die Ausstellung „Andreas Gursky – nicht abstrakt“ und wirkte an dem Forschungsprojekt „museum global“ mit. Seit 2017 arbeitet sie als Referentin für transkulturelle Methodik an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden für die Generaldirektion. Dort arbeitet sie an der Neukonzeption des Japanische Palais und entwickelt epochen- und genreübergreifende Ausstellungsformate mit einem transkulturellen Ansatz. Ein wesentlicher Aspekt ihrer Arbeit besteht in der Entwicklung neuer musealer Formate, die sich durch Multiperspektive und Multikuratorenschaft sowie einen nachhaltigen Umgang mit der Natur auszeichnen. Mittels der Schaffung „sozialer Räume“ und des aktiven Einbezugs des Publikums forscht sie zur Zukunft der Institution Museum. Noura Dirani promoviert bei Prof. Monica Juneja am Lehrstuhl für Globale Kunstgeschichte (Heidelberg Centre for Transcultural Studies) zum Thema „Das transkulturelle Museum“.

Vorträge

Das Museum zum öffentlichen Nutzen am Beispiel des Japanischen Palais in Dresden, Kongress „KulturINVEST Kongress 2019“, UNESCO Welterbe Zeche Zollverein, Essen, 06.-08.11.2019

Das Museum von Morgen am Beispiel des Japanischen Palais, Reihe „Drahtseilakte“ im Rahmen des Showroom „Neue Heimat Dresden 2025“, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden, 20.10.2019

Plurale Perspektiven im Japanischen Palais in Dresden, lab. Bode, Set#6: Kollaborationen, Bode Museum, Berlin, 04.06.2019

Sammlungen mobilisieren – neue Ausstellungs- und Vermittlungsformate (zusammen mit Florence Thurmes), 27. Tagung bayerischer, böhmischer, oberösterreichischer und sächsischer Museumsfachleute, Dresden, 23.–25.09.2018

Bilder der Apokalypse. Der Einfluss der romantischen Landschaftsmalerei auf die Anschauung der Katastrophe, "3/11 Remembering Fukushima", Heidelberger Kunstverein, 10.03.2013

Imaging the Sublime. Pierre Jacques Volaire to Roland Emmerich, Retreat of the RA Historicities and Heritage, Cluster Asia and Europe in a Global Context, Raststadt, 12.-13.07.2013

Iconografia storica del Vesuvio, V Congresso dell' Associazione Italiana di Storia Urbana, "Fuori dall' ordinario - la citta' di fronte a catastrofi ed eventi eccenzionali", Roma, 08.09.2012

Zwischen Brügge und Chieri. Die Stiftungen der Familie Villa für die italienische Heimat, Kolloquium "Das Bild als Ereignis - zur Lesbarkeit spätmittelalterlicher Kunst", Heidelberg, 13.02.2011

Publikationen

Noura Dirani, Im Japanischen Palais wird zur Zukunft des Museums experimentiert, in: Jahresbericht 2019, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (in Vorbereitung).

Noura Dirani (mit Florence Thurmes), Sammlungen mobilisieren – neue Ausstellungs- und Vermittlungsformate, zusammen, in: Staunen – entdecken – gestalten! Vermittlung im Museum, Tagungsband zur 27. Tagung bayerischer, böhmischer, oberösterreichischer und sächsischer Museumsfachleute“, 23.–25.09.2018 Dresden (in Vorbereitung).

Noura Dirani, Die Erfindung der Zukunft, in: Dresdner Kunstblätter 62 (2019), Heft 2, S. 69f.

Noura Dirani, Einführung, in: Museum of Untold Stories. Objekte und Geschichten aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ausgewählt und erzählt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Sammlungen, Bd. 1, hg. v. Marion Ackermann, Noura Dirani, Ausst.-Booklet Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2018, S. 7-9.

Noura Dirani, „The Art of Djing“ – wenn sich Kunst und Soundinstallation im Raum begegnen, in: #32, das online Magazin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2016.

Noura Dirani, Texte, in: Andreas Gursky – nicht abstrakt, in: Andreas Gursky – nicht abstrakt, Ausst.-Kat. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Düsseldorf 2016.

Noura Dirani, Brennende Wolken und Bilderfluten. Die Anfänge der Katastrophenberichterstattung, in: der Vagabund, 3/2014, S. 20-23.

Noura Dirani, Naturgewalten im Bild, in: Mensch.Natur.Katastrophe - Atlantis bis heute, hg. v. Monica Juneja, Gerrit Jasper Schnek, Alfred Wiecorek u. a., Schnell und Steiner 2014, S. 65-68.

Noura Dirani, Oliver Hochadel, Trockener Nebel und Berge von Eis - Die Klimaextreme 1783/84, in: Mensch. Natur. Katastrophe - Atlantis bis heute, hg. v. Monica Juneja, Gerrit Jasper Schenk, Alfred Wiecorek u.a., Regensburg 2014, S. 69-76.

Noura Dirani, Zwischen Brügge und Chieri. Die Stiftungen der Familie Villa für die italienische Heimat, in: Das Bild als Ereignis. Zur Lesbarkeit spätmittelalterlicher Kunst mit Hans Georg-Gadamer, hg. v. D. Delarue, L. Sobez, J. Schulz. Heidelberg 2012, S. 455-478.

Noura Dirani, Einführung, in: Inspiration Handwerk. Bd. 3, hg. v. Marion Ackermann, Noura Dirani, Ausst.-Booklet Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden 2018, S. 5-7.

Ausstellungen

Inspiration Handwerk, von 09/2020 bis 02/2021, Kuratorin, SKD, Japanisches Palais

Die Erfindung der Zukunft, von 05/2019 bis 11/2019, Kuratorin, SKD, Japanisches Palais

Projektraum „Ein Null- Müll-Versuch“, Nachhaltige Gastronomie und urbaner Garten im Museum, seit 05/2019, Kuratorin, SKD, Japanisches Palais

Museum of Untold Stories, von 05/2018 bis 08/2018, Kuratorin, SKD, Japanisches Palais

Art et Liberté. Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938–1948), von 07/2017 bis 09/2017, Co-Kuratorin (mit Till Fellrath, Sam Bardaouil, Doris Krystof), Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20, Düsseldorf

Andreas Gursky – nicht abstrakt, von 07/2016 bis 11/2016, Co-Kuratorin (mit Andreas Gursky, Marion Ackermann), Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20, Düsseldorf

Mensch.Natur.Katastrophe - Von Atlantis bis heute, von 09/2014 bis 03/2015, Kuratorin, Eine Kooperation der Reiss-Engelhorn-Mussen Mannheim, dem Exzellenzcluster "Asia and Europe in a Global Context und der TU Darmstadt

Photo exhibition Imaging Disaster, with works of Kazu Ahmed (India) and Aric Mayer (USA), Kuratorin, 03/2012, DAI Heidelberg