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Claudia Bodinek

Frei nach Spinoza ist es mein Bestreben, Objekte als Ausdruck der Geschichte nicht zu belächeln, nicht zu beweinen noch sie zu verabscheuen, sondern zu verstehen. Aktuell beschäftigt mich die wissenschaftliche Aufarbeitung von Meissener Porzellan des 18. Jahrhunderts auf der Basis historischen Quellenmaterials und der verwendeten Bildvorlagen.

Mein beruflicher Weg führte mich von Dresden über Süddeutschland zurück in die sächsische Landeshauptstadt. Er begann 1989 mit einer dreijährigen Lehrausbildung zur Porzellanmalerin an der Sächsischen Porzellan-Manufaktur. Dort arbeitete ich weitere vier Jahre als Blumenmalerin, bis ich mich im Herbst 1996 dafür entschied, das Abitur nachzuholen, um anschließend in Freiburg ein Studium der Fächer Kunstgeschichte und Klassische Archäologie zu beginnen, das ich im Juli 2010 mit der Promotion abgeschlossen habe. Hier konzentrierten sich meine Forschungsthemen auf Antike und Mittelalter. Wieder in Dresden wurde ich mit dem Projekt „Grafische Vorlagen für Malerei der Meissener Porzellan-Manufaktur des 18. Jahrhunderts“ betraut, dem ich mich von März 2011 bis Dezember 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gewidmet habe. Seit Januar 2015 arbeite ich selbständig an einem neuen Projekt über Meissener Tafelservice des 18. Jahrhunderts.

Projekte (Auswahl)

Grafische Vorlagen für Malerei der Meissener Porzellan-Manufaktur im 18. Jahrhundert

Ein Tafelservice für den Grafen von Brühl - Das Brühlsche Allerlei und andere Meissener Porzellanservice der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Vorträge (Auswahl)

Das Projekt „Grafische Vorlagen für Malerei der Meissener Porzellan-Manufaktur im 18. Jahrhundert" - Forschungen und Perspektiven“, Leipzig, GRASSI Museum für Angewandte Kunst, 16.11.2013, Symposion zum Thema „Grafik und Keramik“

„Ein Tafelservice für den Grafen - Das Brühl´sche Allerlei reviewed“, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und Bibliotheca Hertziana , Hans-Nadler-Saal, Residenzschloss Dresden, 13.03.2014, Premierminister und Mäzen Heinrich Graf von Brühl (1700-1763)