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Die Gewehrgalerie im Langen Gang

Die Gewehrgalerie im Langen Gang

Projektträger: Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Abgeschlossen

Die Gewehrgalerie im Langen Gang. Einrichtung der Dauerausstellung im Dresdner Residenzschloss

Kurzbeschreibung

Unter der Benennung „Das Königliche Leibgewehr auf der Stallgalerie“ entstand 1733 eine außergewöhnliche Galerie am Dresdner Residenzschloss. In dem seit Ende des 16. Jahrhunderts als Ahnengalerie der Wettiner genutzten Langen Gang zwischen Georgenbau und Stallgebäude wurden nun zusätzlich etwa 1.000 Feuerwaffen für die Jagd und für das Sportschießen aufgestellt. Die Waffen waren streng nach Typus und geografischer Herkunft geordnet und in Schränken in den Bogennischen verwahrt. Im Laufe der folgenden zwei Jahrhunderte kamen noch hunderte Feuerwaffen hinzu, wobei die grundlegende Ordnung stets beibehalten wurde. Nach der Auslagerung im 2. Weltkrieg und Rückkehr aus der Sowjetunion 1958 konnte nur ein kleiner Teil der rund 1800 Feuerwaffen aus der Gewehrgalerie ausgestellt werden. Mit der Wiederherstellung des historischen Raumes und der Kassettendecke kehrt 2021 eine repräsentative Auswahl von ca. 500 prachtvollen und technisch herausragenden Feuerwaffen des 17. und 18. Jahrhunderts in den Langen Gang zurück. Das Projekt soll zur Erfassung und zur sammlungshistorischen und kulturwissenschaftlichen Kontextualisierung des Feuerwaffenbestandes der Rüstkammer beitragen

 

Literatur: Dresdener Kunstblätter 64 (2020), Heft 4: Gewehrgalerie

Laufzeit

Januar 2020 - Juni 2021

Projektleiter

Stefano Rinaldi, Konservator Rüstkammer

Projektmitarbeiter

Gernot Klatte

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